Evangelische Kirchengemeinde Igersheim
  Ich lebe und ihr sollt auch leben.   Johannes 14,19

FRIEDENSKALENDER / EWIGKEITSKALENDER

Ab dem 16. November 

wird aus dem Friedenskalender ein Ewigkeitskalender

mit täglichen Andachten 

zu Sterbe- und Ewigkeitsliedern aus dem Ev. Gesangbuch,

um sich zu besinnen

auf die Vergänglichkeit allen Seins 

(„mementum mori“)


auf die Kostbarkeit des Augenblicks 

(„carpe diem“),


und die Hoffnung auf ein ewiges Leben 

im „Morgenglanz der Ewigkeit“.


  Und Gott wird abwischen 

alle Tränen von ihren Augen,

und der Tod wird nicht mehr sein

noch Leid noch Geschrei 

noch Schmerz wird mehr sein;

denn das Alte ist vergangen.

Und der, der auf dem Thron saß, sagte: 

Siehe, ich mache alles neu!

Offenbarung 21,4


FRIEDENSKALENDER            

mit täglichen Andachten 

zu Friedensliedern aus dem Ev. Gesangbuch – 

um sich zu besinnen  

auf das große und wichtige Thema der Menschheit:

„Suche Frieden und jage ihm nach.“ Psalm 34,15


„Ich bin nicht sicher, 

mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, 

aber im vierten Weltkrieg werden sie 

mit Stöcken und Steinen kämpfen.“ 

Albert Einstein 


alle Texte:                       

Uwe Krauß

Fotos:  

siehe Namen              

wenn kein Name unter dem Foto steht, 

ist das Bild von Uwe Krauß aufgenommen

16. November

„… wie ein Fest nach langer Trauer…“

aus: Evangelisches Gesangbuch 660: Wie ein Fest nach langer Trauer



diese 

Tage  


diese 

Nächte


gehen 


an 

die 

Substanz

 

diese 

Monate


bald 

ein 

dreiviertel Jahr

 

Beziehungen

Kontakte 

erkalten


Netzwerke

brechen 

auseinander

 

friedlos

ziehen viele ihre Straße

allein

 

aber 

es 

werden

kommen

 

Tage

Nächte

 

in denen 

wieder

Substanz 

aufgebaut 

wird

 

Umarmungen

Gespräche

Lachen 

allerorten

 

wir 

werden

es 

nicht 

verlernt 

haben


im Gegenteil


umso 

bewusster

werden wir

mit dem 


Geschenk 

Begegnung


umgehen

 

werden 

neue Beziehungen 

aufbauen


Kontakte 

mit Wärme

erfüllen


Netzwerke 

knüpfen

 

mit 

friedfertiger Seele

darauf 

achten


dass 


keiner 

allein 

seine Straße

und 

schon 

gar nicht

seinen 

letzten Weg 

gehen 

muss

 

Monate 

des 

Glücks


reihen 

sich


zu 

gelingenden 

Jahren


in denen wir 

teilen


Freud 

und 

Leid


am besten 

beginnen wir 

schon 

JETZT


„… wie ein Fest nach langer Trauer…“


14. November

„… dein Reich in Klarheit und Frieden…“

aus: Evangelisches Gesangbuch 658: Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn



Foto. Leonore Krauß

(Würzburg am 14. November bei Sonnenaufgang)


klar

wie

der 

Morgen

 

rein

wie

der 

Anfang

 

Friede

verträgt 

nicht

das 

trübe

Hin und Her

mal so 

mal anders

 

Friede

liegt

immer 

auf der Hand

 

wenn du 

ihn 

zerredest


wenn du 

ihn 

biegst 

und 

beugst


wenn du 

ihn

um die Ecke 

bringst

 

ist 

er

weg

 

wenn 

du 

hingegen


ihn 

einlädst


bei 

dir 

zu wohnen


macht er

dich

reich

an 

Vergebung

 

zieht 

ein

in dein Herz


und


erfüllt 

dich

mit

Segen

 

verändert 

dich

sanft 

von 

innen

 

öffnet 

dir


Hände

Augen

Ohren

Mund

 

und  du 

sprichst

mit 

allen Fasern deiner Existenz


Shalom

Friede sei mit dir


„… dein Reich in Klarheit und Frieden…“


13. November

„… damit aus Fremden Freunde werden kommst du als Mensch in unsre Zeit …“

aus: Evangelisches Gesangbuch 657: Damit aus Fremden Freunde werden


Foto: Pixabay


solange

war 

Gott

uns 

fremd

 

der 

ferne 

Gott


thronend

über 

den 

Welten

 

unerreichbar


nichts 

als 

ein

 kaltes 

Gebilde


aus 

Gedanken

und 

Wünschen


Ängsten

und 

Befürchtungen

 

solange

war 

Gott

uns 

fremd

 

bis 

du 

gekommen 

bist


Menschenbruder

Gottessohn

 

unter uns

einer 

von 

uns

 

nah

erreichbar

vertraut


wie 

eine Erinnerung

an 

ferne 

Heimat


die 

durch 

dich


so 

greifbar

erlebbar

spürbar

 

deine 

Liebe


hat 

uns

unbehauste 

einander fremde Wesen


gewärmt

 

deine 

Güte


hat 

das Beste 

in uns 

zum Strahlen

gebracht


in 

deiner 

Nähe


unter 

deinem 

barmherzigen

 Blick


wurden wir 

wieder

was 

wir 

sind

 

Menschen


die 

einander 

Heimat 

geben


weil 

Gott

 ihnen 

durch 

dich


so 

nahe 

gekommen

wie 

ein 

Kuss 

der 

Ewigkeit


„… damit aus Fremden Freunde werden kommst du als Mensch in unsre Zeit …“ 



12. November

„… achtet dieses nicht gering …“

aus: Evangelisches Gesangbuch 655: Freunde, dass der Mandelzweig



   Foto: Pixabay   


wer sagt 

denn


dass 


die 

Unheilstifter

Angsteinjager

Wichtigtuer


mit ihren

 lauten 

Worten


bestimmen 

sollten


wohin 


der Weg

unserer Hoffnung 

geht

 

sind es nicht 

vielmehr

die 

kleinen 

Zeichen


die 

übersehbaren


die 

übertönbaren


die doch 

nicht 

müde 

werden


sich 

zu 

zeigen


nicht 

zu 

schweigen


wenn 

auch 

sanft

mit 

zärtlicher 

Kraft

 

so wie 

der 

Mandelzweig


hebräisch 

shaqad 

genannt


„der Frühe“


der 

seine 

Blütenknospen

in noch 

jederzeit 

frostiger 

Gefahr 

öffnet


um 

uns 


und 


aller 

Welt


ein 

Zeichen 

von 

Mut 

zu 

geben

 

er nährt 

unsere 

Hoffnung

mehr


viel 

mehr


als 

die 


Lauten

Brachialen

Rücksichtslosen


von 

denen 

dann 

nicht 

mehr 

viel


zu 

sehen 


und


zu 

hören 

ist


wenn 

es

hart auf hart 

kommt

 

so lasst uns

einander 

Mut 

und 

Hoffnung

zusingen – 


der 

Resignation 

zum 

Trotz


unsere 

Stimmen 

und 

Herzen 

erheben

 

Freunde dass der Mandelzweig

wieder blüht und treibt

ist das nicht ein Fingerzeig

dass die Liebe bleibt

 

Dass das Leben nicht verging

soviel Blut auch schreit

achtet dieses nicht gering

in der trübsten Zeit


„… achtet dieses nicht gering …“ 


(Anmerkung: Ich habe diesen Text bereits am 25. September beim 

Schöpfungskalender geschrieben - er scheint mir jetzt im November 

aktueller denn je zu sein, deshalb heute noch einmal im Friedenskalender, 

aber mit einem neuen Blütenfoto  uk)


11. November

„…dazu bin ich auf der Welt, dass ich Frieden bringe …“

aus: Evangelisches Gesangbuch 653: So viel Freude hast du Gott



Foto: Pixabay

  

Mantel geteilt

Frierendem Wärme gegeben

mit Einsatz gezeigt was wichtig im Leben

bevor Zeit und Leben uns enteilt

  

tu Gutes in Nähe in Ferne

sei gütig barmherzig gerecht

nicht nur deinem Ego ein Knecht

so strahlen Sonne Mond und Sterne

  

wenn sie dich sehen mit deinem Licht -

leuchte denen die in Finsternis sind

Schmerzen und Wunden verbind

mit Frieden und Zuversicht

  

„…dazu bin ich auf der Welt, dass ich Frieden bringe …“

 

10. November

„…truth will make us free –

die Wahrheit wird uns frei machen…“

aus: Evangelisches Gesangbuch 652: we shall overcome



Foto: Pixabay


in diesen 

krisenreichen Zeiten

in denen 

die Wahrheit 

mit Füßen 

getreten

 

von dem 

der nicht 

gehen will

obwohl 

er doch 

verloren 

hat

 

in diesen 

krisenreichen Zeiten

in denen 

die Wahrheit 

mit Füßen 

getreten

 

von denen

die vermeintlich 

im Namen des Volks

wie 

uneinsichtige 

Kinder

durch ihre 

rücksichtlose 

Interpretation

ihrer 

egoistischen Freiheit

die 

Allgemeinheit 

gefährden

und 

dabei auch noch

 Zeugen der Freiheit 

zitieren

wie 


Martin Luther King 

Albert Schweitzer


(als ob diese 

je

bei ihnen 

mitgelaufen 

wären – 

nie 

im 

Leben!


war ihnen 

doch

 

gewaltloser 

Widerstand 


und 


Achtung 

vor 

dem 

Leben 


eine 

Herzensangelegenheit)

 

in diesen 

krisenreichen Zeiten

in denen 

die Wahrheit 

mit Füßen 

getreten

 

ist es 

gut 

sich daran 

zu erinnern


dass 

die Wahrheit 

frei 

macht

 

von 

den 


Despoten 

und

 Tyrannen


(auch wenn es 

länger 

zu dauern 

scheint

als es 

auszuhalten

 ist)

 

dass 

die Wahrheit 

frei 

macht

 

von 


den 

parolenschreienden 

Wahrheitsverdrehern


die 

wie ein 

Wolf im Schafspelz

denken 


wir würden 

nicht bemerken


wie 

sie 

Wahrheiten 

verdrehen 

missbrauchen


um 

ihr 

eigenes Süppchen

zu kochen


in diesen 

krisenreichen Zeiten

in denen 

die Wahrheit 

mit Füßen 

getreten

 

ist es 

gut 

sich daran 

zu erinnern


dass 

sich 

am Ende 

die 

Wahrheit

immer 

noch 

durchgesetzt 

hat

 

deshalb

 lasst uns 

in diesen 

krisenreichen 

Zeiten


stolz 

aufrecht 

zuversichtlich


unsere 

Lieder 

singen – 

denn 

es 

sind 

unsere 

Lieder


lasst 

uns 


unsere 

Vorbilder

 zitieren – 

denn es 

sind 

unsere 

Vorbilder

 

truth will make us free

we shall overcome


auf dass Friede werde


„…truth will make us free –

die Wahrheit wird uns frei machen…“


9. November

„…Herr gib uns deinen Frieden…“

aus: Evangelisches Gesangbuch 436: Herr, gib uns deinen Frieden

 

ich glaube

das 

vermisse 

ich 


in dieser krisenreichen Zeit


am 

meisten

 

wenn 

wir 

uns

am 

Ende der Kinderkirche


zum 

Abschluss 

der 

Jugendgottesdienste

Familiengottesdienste

 

alle 

an den Händen

halten


miteinander 

verbunden

das 

Vaterunser 

beten

 

anschließend

singen:


Herr 

gib uns

deinen 

Frieden

 

aufgedrehte 

Kinder


coole

Jugendliche


ängstliche 

Junggebliebene


werden

erfüllt 


von 

der 

Kraft 

des 

Friedens

 

still

gesammelt

voller 

Hoffnung 

und 

Mut

 

wandeln 

sich 

Menschen


werden 


Lichtblick

Friedensbote

Hoffnungsbringer


im 

gemeinsamen 

Singen


mit 

einem 

Lied 


auf 

den 

Lippen


Shalom 

im 

Herzen


gehen 

hinaus

in 

die

Welt


Schritt

um 

Schritt


hinein 


in 

den 

Frieden


„…Herr gib uns deinen Frieden…“ 


8. November

„…dona nobis pacem…“

aus: Evangelisches Gesangbuch 435: Dona nobis pacem


Foto: Pixabay


dona

schenke

 

nobis

uns

 

pacem

Frieden

 

bitte schenk mir nichts

ich hab schon alles


was sollen wir ihr schenken

sie braucht doch nichts


und 

dann

haben

wir 

doch 

gekauft

gekauft

gekauft


ausgepackt


umgetauscht ...

o jeh

 

ach - 

zünde in uns an 

dein Licht der Liebe


schenke

uns 

Frieden

 

wir 

haben

ihn 

nicht

 

wir

können

ihn 

nicht 

kaufen

 

schenke

uns 

Frieden

 

in 

diesem 

Jahr

besonders


wenn 

wir

uns 

nicht 

ablenken 

können

durch 


Kommerz 

und 

Glitter


sondern 

zurückgeworfen 

sein 

werden

auf das 

was

wir 

wirklich 

brauchen

 

dona nobis pacem

Gott 

schenke 

uns


am Fest des Friedens


Frieden

 

vielleicht 

wird es dann 

ein 

Weihnachten


wie 

es

schon 

lange

nicht 

mehr

war –


urbi et orbi

Liebe 

Licht 

Friede


der Stadt 

und 

dem Erdkreis

 

„…dona nobis pacem…“ 


7. November

„… Shalom chaverim le hitraot –

Friede sei mit euch bis zum gegenseitigen Wiedersehen …“

aus: Evangelisches Gesangbuch 434: Shalom chaverim


Foto: Pixabay


ach  


manche

würde 

man 

so 

gerne

wiedersehen

 

Schulkameraden

Freunde der Kindheit

Clique der Jugendtage

 

ach


ein Wiedersehen 

auch

mit 

denen

die 

uns

das 

Leben 

und 

die 

Liebe 

lehrten

 

Oma

Opa

Papa

Mama

 

auch 

die 

Lehrer

Lehrerinnen

die 

uns 

Wegbegleiter 

waren

Leitsterne

 

bis 

zum

gegenseitigen 

Wiedersehen

 

le hitraot

 

soll uns

der 

Friede Gottes 

begleiten

 

bis 

wir

uns 

wiedersehen

halte 

Gott

uns 

stets 

in seiner Hand

 

auch 

die 

Freunde

Bekannten

Weggefährten


die 

wir 

in dieser

 krisenreichen 

Zeit


aus den 

Augen 

verloren 

haben

 

Shalom

mit 

allen


Friede

verbindet 

weiter


unsere 

Sinne 

und 

Herzen


bis 

wir 

uns 

wiedersehen

Shalom

chaverim

le hitraot


„… Shalom chaverim le hitraot –

Friede sei mit euch bis zum gegenseitigen Wiedersehen …“ 


6. November

„… Shalom …“

aus: Evangelisches Gesangbuch 433: Hevenu shalom alejchem


Foto: Pixabay


das 

schönste 

Wort


der 

klare 

Klang


wie 

mit 

Flügeln

in den 

weiten Raum 

geschickt


   Shalom   


flieg

Frieden


zieh 

deine 

Kreise


am Himmel

und

in den 

Herzen 

der 

Menschen

 

Shalom

 

wir 

wünschen

Frieden

euch 

allen


wir 

wünschen

Frieden

aller 

Welt

 

das 

befreiende 

Wort


mit 

Sanftmut

und

 Nachdruck


in den 

weiten Raum

geschickt

 

auf 

Schwingen 

des 

Morgens


neuer 

Anbruch

einer 

bessren 

Zeit


in der

Gerechtigkeit

und

Shalom

sich 

küssen

 

komm

lass dir nicht

die 

Flügel 

brechen


schick

deinen

Shalom

in 

deine 

kleine 

Welt


und


in die 

große

 

schwinge dich auf

zur

 Hoffnung


dass 

sich

Shalom

unaufhaltsam 

ausbreiten 

wird


höre nie auf


dir 

und

anderen 


den 

Frieden 

zu 

wünschen


„… Shalom …“ 


5. November

„… Gott gab uns Ohren, damit wir hören …“

aus: Evangelisches Gesangbuch 432: Gott gab uns Atem damit wir leben



Foto: Pixabay

 

höre

was 

dein 

Mitmensch 

sagt

 

höre 


auf 

seine 

Worte


die 

gesprochenen


die 

nicht 

gesprochenen

 

höre 


zwischen 

den 

Zeilen


höre 


auf 

die 

Pausen


das Atemholen

zwischen 

zwei Sätzen

 

höre 


auf 

seine 

Hände


was 

sie 

erzählen


oder 

auch


 verschweigen

 

höre


auf 

seine 

Füße


ob sie 

fest 

stehen

oder

wanken

 

höre


was 

dein 

Mitmensch 

sagt

 

bevor 

du

immer gleich

antwortest

mit 

deiner 

Geschichte

 

höre

ganz

zu


bevor 

du 

sprichst


bevor 

du 

dich

ablenken

lässt

von 

deinem 

Auge

deinen 

Gedanken


wenn 

du

deinem 

Mitmenschen

Frieden

für

die

Seele

schenken 

willst

 

öffne dich


sei

ganz

Ohr


 „… Gott gab uns Ohren, damit wir hören …“


4. November

„… zeig uns was neuen Frieden schafft …“

aus: Evangelisches Gesangbuch 431: Gott unser Ursprung, Herr des Raums



Foto: Pixabay


das wollen sie

die Herren dieser Welt

die 

lügen 

und

betrügen

um 

sich 

an der Macht zu halten

 

das wollen sie

die Herren dieser Welt

dass uns

die Hoffnung 

abhanden kommt


dass wir uns

an ihre unlauteren Machenschaften 

gewöhnen

und 

uns schon freuen

wenn sie sich als Herren

an eigentlich 

selbstverständliche Handlungsweisen 

halten

 

das wollen sie

die Herren dieser Welt

dass 

sie 

auf unsere Kosten


weiße Häuser

und 

Paläste 

an roten Plätzen 

bewohnen


und 


friedlich Demonstrierende

auf 

dem 

Platz des Himmlischen Friedens

mit Panzer 

überrollen

 

das 

alles 

wollen sie


und 


wir werden uns 

weigern

es 

ihnen 

zu 

geben

 

weil 

es 

unser 

HERR


niemals 

gutheißt


dass 

die 

Wahrheit 

gebeugt 

wird


denn 

ER 

ist 

die 

Wahrheit

 

weil 

es

 unser 

HERR


niemals 

toleriert


dass 

uns 

die 

Hoffnung 

abhanden 

kommt


denn 

ER 

ist 

die 

Hoffnung

 

weil 

unser 

HERR


niemals 

zustimmt


dass

 im 

Namen des Friedens


Menschen 

massakriert 

werden


denn 

ER 

ist 

der 

Friede

 

egal 

was 

die Herren dieser Welt 

wollen


wir 

lassen 

es 

uns

 nicht nehmen


im 

Namen unseres HERRN


für 

die 

Wahrheit 

einzustehen


Hoffnung 

für 

diese Welt 

zu 

haben


Schritte 

des 

Friedens 

zu 

gehen

 

den Herren dieser Welt 

zum 

TROTZ


„… zeig uns was neuen Frieden schafft …“ 


3. November

„… gib Mut zum Händereichen, zur Rede die nicht lügt …“

aus: Evangelisches Gesangbuch 430: Gib Frieden Herr gib Frieden


Foto: Pixabay


wer 


Wahrheit 

beugt


Tatsachen 

verdreht


Fakten 

fälscht

 

bringt

die Welt

an 

den 

Abgrund

 

wer 

dagegen 

protestiert

und 

dabei

im 

Namen des Grundgesetzes


ebenfalls


Wahrheit

beugt


Tatsachen 

verdreht


Fakten 

fälscht

 

bringt

die Welt

an 

den 

Abgrund

 

es 

wird 

nur 

dann

zum 

Frieden 

führen


was 

wir 

sprechen


wenn 

wir 

alle


unsere 

Worte 

zügeln


und 

sie


bevor

 

wir  

sie 

aussprechen


durch 

die 

drei Siebe des Sokrates 

rütteln 

lassen

 

Einst wandelte Sokrates durch die Straßen von Athen. Plötzlich kam ein Mann aufgeregt auf ihn zu. „Sokrates, ich muss dir etwas über deinen Freund erzählen, der…“ „Warte einmal, „unterbrach ihn Sokrates. „Bevor du weitererzählst – hast du die Geschichte, die du mir erzählen möchtest, durch die drei Siebe gesiebt?“ „Die drei Siebe? Welche drei Siebe?“ fragte der Mann überrascht. „Lass es uns ausprobieren,“ schlug Sokrates vor. „Das erste Sieb ist das Sieb der Wahrheit. Bist du dir sicher, dass das, was du mir erzählen möchtest, wahr ist?“ „Nein, ich habe gehört, wie es jemand erzählt hat.“ „Aha. Aber dann ist es doch sicher durch das zweite Sieb gegangen, das Sieb des Guten? Ist es etwas Gutes, das du über meinen Freund erzählen möchtest?“ Zögernd antwortete der Mann: „Nein, das nicht. Im Gegenteil….“ „Hm,“ sagte Sokrates, „jetzt bleibt uns nur noch das dritte Sieb. Ist es notwendig, dass du mir erzählst, was dich so aufregt?“ „Nein, nicht wirklich notwendig,“ antwortete der Mann. „Nun,“ sagte Sokrates lächelnd, „wenn die Geschichte, die du mir erzählen willst, nicht wahr ist, nicht gut ist und nicht notwendig ist,

dann vergiss sie besser und belaste mich nicht damit!“

 

die Wahrheit 


hat 

niemand 

gepachtet

für sich

und seine Ansichten


die Wahrheit


ist 

nicht 

exklusiv 

einigen Eingeweihten 

vorenthalten


die Wahrheit


hält 

bei uns 

Einzug


wenn 


wir uns 

ihr 

in 

Demut 

nähern


und 


dabei 

einräumen

dass sie auch 

bei 

der 

Gegenseite


vorhanden 

sein 

könnte

 

die Wahrheit

 hilft 

stets


einander 


Hände

zu reichen


füreinander 


Herzen 

zu öffnen


 die Warheit 

ist 

scharf 

wie ein Schwert  


zugleich 


sanft 

wie eine Feder


„… gib Mut zum Händereichen, zur Rede die nicht lügt …“ 


2. November

„… wende Hass und Feindessinn / auf den Weg des Friedens hin …“

aus: Evangelisches Gesangbuch 428: Komm in unsre stolze Welt



Foto: Pixabay

 

die 

Wende


die 

große 

Wende


bringt 

nichts


wenn 

sich 

nicht

die Herzen wenden

 

wie 

die Blumen

hin 

zur 

Sonne

 

hin 

zum 

Licht

zur 

Liebe 

Gottes

 

die 

Wende


die 

große 

Wende


verpufft 

wirkungslos

 

wenn 

sich 

nicht

die Worte wandeln

 

wie 

ein 

Handstreich

Zärtlichkeit

hin

zur 

Seele 


die 

Wende


die 

große 

Wende


zerfällt 

ins 

Nichts

 

wenn 

sich 

nicht

die Wege wenden

 

wie 

nach langer Trennung

ein 

Wiederfinden

zueinander 

in 

offene 

Arme

 

die 

Wende


die 

große 

Wende


kann 

nur 

gelingen

 

wenn 

sich


Herzen 

Worte 

Wege


wendenwandeln

 

und 

all 

die unbehausten Seelen

beieinander

 Heimat 

finden

 

die 

Wende


die 

große 

Wende


gelingt 

am 

ehesten


klein


in 

deiner


und 


in 

meiner

Welt


„… wende Hass und Feindessinn / auf den Weg des Friedens hin …“


1. November

„… solang dein Wort zum Frieden ruft…“

aus: Evangelisches Gesangbuch 427: Solang es Menschen gibt auf Erden



Igersheimer Bibel


Aufrufe

zu den Waffen 

zu greifen


gab es schon 

genug


„ab heute wird zurückgeschossen!“

 

Appelle

sich zu wehren

notfalls mit Gewalt


gab es schon 

zu viele


„lass dir ja nichts gefallen!“

 

Ermunterungen

den Gegner

fertig zu machen


gab es schon 

zahllose


„Auf sie mit Gebrüll!“

 

Gottes Wort

aber

ermuntert


zu 

ungewohnter 

Gesinnung


„liebet eure Feinde!“

 

Gottes Wort

aber

appelliert


zu 

überraschendem 

Verhalten


wenn dich jemand 

auf deine rechte Backe 

schlägt,

halte ihm 

auch 

die andere hin!“

 

Gottes Wort

aber

ruft auf


zu 

entwaffnetem 

Handeln


soviel an euch liegt,

habt mit 

allen 

Menschen 

Frieden!“

 

wohin 

die 

Aufrufe

Appelle

Ermunterungen

der 

Menschen

 führten


haben 

wir

 zur Genüge 

allein schon

in den beiden Weltkriegen gesehen

(aber 

leider 

nicht 

nur 

dort)

 

wohin 

Gottes Aufruf 

zum Frieden 

führen 

kann


werden wir 

nur 

erleben

wenn wir uns 

darauf 

einlassen


vielleicht

ist 

das 

noch 


unsere 

letzte 

Chance


unser 

erster 

tastender 

Schritt


zum 

Frieden 

hin


mag sein

dass 

dies 

nur

eine 

naive 

Hoffnung

ist


aber 

es 

ist 

wenigstens 


ein 

Schritt 


in 

die 

richtige 

Richtung


„… solang dein Wort zum Frieden ruft…“ 


31.  Oktober

„… Schwerter werden zu Pflugscharen…“

aus: Evangelisches Gesangbuch 426: Es wird sein in den letzten Tagen



Welt 

soll 

sich 

wandeln


statt 

Hetze


Herz


statt 

Hass


Liebe


statt 

Lüge


 Wahrheit   


Mensch 

soll 

sich 

wandeln


statt

 Zweifel


Glaube


statt 

ich


Du


statt 

Resignation


Hofffnung

 

Du 

sollst 

dich 

wandeln


statt 

Lethargie


Wachheit


statt 

Hybris


Demut


statt 

Selbstzweifel


Selbstbewusstsein

 

wenn 

sich 

wandeln


Welt

Mensch

Du

 

wird


aus 

Krieg


Frieden


aus 

Untergang


Neubeginn


aus 

Feind


Freund

 

Schwerter

zu 

Pflugscharen

 

Vögel 

der 

Sorge

zu

Tauben 

des 

Friedens

 

mit 

dem 

Wandel

lasst 

uns 

nicht 

zu lange 

warten


am 

besten 

wäre:


HEUTE

SOFORT

JETZT


„… Schwerter werden zu Pflugscharen…“ 


30. Oktober

„… jeden Tag …“

aus: Evangelisches Gesangbuch 425: Gib uns Frieden jeden Tag



Foto: Pixabay

  

wer 

Frieden 

will  

braucht 

langen 

Atem

 

nicht 

nur 

ein 

bisschen


nicht 

nur 

wenn es 

gerade 

passt


nicht 

nur 

wenn 

alles 

im Lot 

ist

 

sondern 

jeden 

Tag


an 

guten 

Tagen


an 

schlechten


an 

Tagen

 voller 

Freude


an 

leidvollen 

schweren


an den 

vielen 

alltäglichen

 

nur 

von 

Harmonie 

zu reden

wird 

nicht 

reichen

 

nur 

gut drauf 

zu sein

wird 

nicht 

genügen

 

nur 

die guten Nachrichten

 anzuhören

wird 

nichts 

bewirken

  

 wer 

Frieden 

will

braucht 

langen 

Atem

 

eine 

Einübung

in 

eine 

Haltung


in 

eine 

Bildung 

des 

Charakters

der 

Persönlichkeit

 

solange 

ich 

Menschen 

abwerte


Feindbilder 

pflege


Phrasen 

wiederhole


fragwürdige 

friedlose Clips 

poste


bin ich 

nicht 

im 

Frieden

 

abstrakt 

vom Frieden 

reden 

viele


schmerzhaft 

konkret 

danach 

zu leben


schaffen 

nur 

wenige

 

 wer 

Frieden 

will

braucht 

langen 

Atem


Demut

Menschenfreundlichkeit


immer 

jeden

 Tag


unabhängig 

von der 

eigenen 

Stimmung

 

wer 

Frieden 

will

 tut 

gut 

daran


sich 

unter den Segen 

zu 

stellen


um sich

durch 

den 

Gott des Friedens


seine 

eigene 

Friedlosigkeit


in 

Shalom 


verwandeln 

zu 

lassen


„… jeden Tag …“ 


29. Oktober

„… ordne alles Gut …“

aus: Evangelisches Gesangbuch 424: Deine Hände großer Gott


 

Foto: Pixabay


Leben

ist 

das 

höchste 

Gut

 

wer ist unter euch

der seiner Lebensdauer

eine Spanne

 zusetzen könnte

wie sehr 

er sich auch darum 

sorgt

 

Leben

ist 

das 

höchste 

Gut

 

ihr könnt 

nicht

Gott

 dienen 

und 

dem Mammon

 

Leben

ist 

das 

höchste 

Gut

 

das ihr 

von

Gott 

empfangen


was 

fangt ihr 

damit 

an

 

denn 

was hilft es 

dem 

Menschen

wenn

 er 

die ganze Welt 

gewinnt

dabei 

aber 

Schaden nimmt 

an 

seinem 

Leben

 

sammelt

 nicht


hortet 

nicht


denkt 

daran

 

ihr 

kommt

ihr 

geht


mit 

leeren 

Händen

 

Leben

ist 

das 

höchste 

Gut

 

unbezahlbar

in 

eurem 

Kommen 

und 

Gehen


ist 

ein Herz

das 

von 

Mut

und 

Frieden


überfließt

 

ihr wisst doch 

längst 


dass 

euch

das 

höchste 

Gut

nie 

verlorengeht

 

 seid 

im Geben 

frei


sammelt 

euch 

Schätze 

im Himmel


damit 


ihr

in 

Frieden

ruhen 

könnt


im 

Shalom


jetzt 

und 

allezeit


„… ordne alles Gut …“


28. Oktober

„…lass alle die regieren / ihr Amt getreulich führen…“

aus: Evangelisches Gesangbuch 423: Herr, höre, Herr erhöre


  Foto: Pixabay


 ein 

Amt  

ist 

anvertraut


es 

dient 

nicht

der eignen Machtbereicherung


es 

dient


dem

 Leben


dem 

Segen


dem 

Frieden

 

anstatt

über 

die 

die 

ein Amt führen

zu 

schimpfen


ist 

es 

besser


konstruktive 

Kritik 

zu üben


und 

sich 

dabei

in aller Demut

zu 

fragen


ob 

ich 

es

denn 

besser 

machen

würde


wenn 

ich 

im Amt 

wäre

 

anstatt

über 

die 

die ein Amt führen

zu 

schimpfen


ist 

es 

besser


Lob 

für Gelungenenes 

auszusprechen

(was 

zu oft 

vergessen 

wird)


und

 für 

die Amtsträger 

zu beten


oder 

falls man das 

nicht will 

oder kann


ihnen 

zumindest 

positive Energie 

zu schicken

 

die aber

die im Amt sind

benötigen 

ebenfalls

neben 

vielen anderen Qualifikationen

als

 Haupttugend

die 

Demut

 

und

 

die Bereitschaft

dem 

großen Ganzen

und

dem 

kleinen Einzelnen

zu 

dienen

 

wer 

im Regieren

nicht 

dient

der übt 

sein Amt

nicht 

angemessen 

aus

 

Ziel aller Beteiligten

muss sein: 


die 

gute Richtung 

im Blick 

haben


und 


dabei 

als 

Priorität

allen 

Handelns


für 

möglichst 

viele

möglichst 

viel


Leben 

Segen 

Frieden


„…lass alle die regieren / ihr Amt getreulich führen…“ 


27. Oktober

„…dass du ein Friedfürst bist…“

aus: Evangelisches Gesangbuch 422: Du Friedefürst, Herr Jesu Christ


Foto: Pixabay


auf meine 

Frage 

an meine Schüler 

in der Grundschule


wer denn 

ihrer 

Meinung 

nach 


Jesus Christus

sei

 

kamen zuerst 

und ziemlich schnell

die zu erwartenden 

klassischen Antworten


Jesus 

ist Gottes Sohn

der Heiland

der Erlöser 

etc

 

dann aber 

meldete sich

ein Schüler 

mit einem 

Strahlen im Gesicht


- einer der eher unkirchlich geprägt –


um die Sache 

auf den 

Punkt 

zu bringen:

 

Jesus

das ist der

der die Menschen

immer

mit dem 

Peace-Zeichen 

grüßt

 

und wie 

zur Bestätigung

spreizte er 

seine 

Mittel- und Zeigefinger 

zu einem 

V

 

schöner 

kann man es 

nicht ausdrücken 

dachte ich mir


sagte es 

der 

überraschten Klasse 


die sich 

wunderte

wie einer von ihnen 

auf solche Lösungen kommt


obwohl 


er doch 

eigentlich 

gar keine Ahnung

vom Glauben 

und der Kirche 

zu haben 

scheint

 

aber hatte nicht

schon 

der römische Hauptmann 

unterm Kreuz


- also auch einer 

vom dem man 

aus gutem Grunde 

annehmen musste

dass er 

von Gott

eigentlich 

keine Ahnung hat –


hatte nicht 

der

 als erster 

begriffen 

und 

gesagt:


Wahrlich 

dieser 

Mensch 

ist 

Gottes Sohn

 

nach ihrer 

ersten Verwunderung

freuten sich meine Schüler 

über die Antwort

ihres 

wissend-unwissenden 

Mitschülers 

am meisten


und 


gingen 

nach der Stunde 

in die 

große Pause


indem 


sie sich 

einander

 im 

Namen 

des 

großen Friedefürsten


mit 

dem 

Peace-Zeichen 


Frieden 

ins Gesicht 

zauberten


da wurde mir 

plötzlich klar:

das ist 

gelebte 

Nachfolge


und 


ich freute mich 

über 

meine 

tollen 

friedfertigen 

Schüler

 

Jesus

das ist 

der

der 

die Menschen

immer

mit 

dem Peace-Zeichen 

grüßt


manchmal 

sogar 


in 

einem 

Klassenzimmer 

im 

Taubertal


„…dass du ein Friedfürst bist…“


26. Oktober

„…gnädiglich…“

aus: Evangelisches Gesangbuch 421: Verleih uns Frieden gnädiglich

 

                     

Foto: Pixabay

 

Streit bricht aus und zwei Parteien

kämpfen fuchteln debattieren

anstatt sich schnell zu arrangieren

droh´n sich die Menschen zu entzweien

 

Frieden bricht nicht aus - sieh doch er wird leise

wenn sich Streithähne besinnen

miteinander neu beginnen

jeder bemüht auf seine Weise

 

den Frieden hat man nie erstritten

es genügt wenn man sich für eig´ne Bosheit schämt

sich friedlos über eig´ne Abgründ´  grämt

dann kann man Gott um wahren Frieden bitten

 

einer streckt zum Feind die Hand

ein andrer lässt die Waffe fallen

ein dritter schenkt ein Lächeln allen

macht mit Liebe sich bekannt

 

Gnade ist´s wenn´s so geschieht

wenn Gegner miteinander reden

statt wortlos nur sich zu befehden

der Friede wird / der Krieg der flieht

  

„…gnädiglich…“ 

 
 
 
 
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