Evangelische Kirchengemeinde Igersheim
Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Johannes 4,16

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ein kleiner, hilfreicher Hinweis: 

Die Seiten sind so aufgebaut, 

dass Sie den chronologischen Verlauf sehen,  

wenn Sie nach unten scrollen


PFINGSTKALENDER  

Ab dem 17. Mai 2021 

ist aus dem 

Eingangs- und Ausgangskalender 

ein Pfingstkalender  geworden –


mit täglichen Andachten 

zu Pfingstliedern

im Evangelischen Gesangbuch.


Ihr werdet die Kraft

des Heiligen Geistes empfangen

und werdet meine Zeugen sein.

Apostelgeschichte 1,8


den Eingangs- und Ausgangskalender

finden Sie mit vielen anderen 

Kalendern unter dem Link

Gesangbuchandachten


wenn nicht anders angegeben,

sind alle Fotos

von Pixabay

*** die Andachten werden in der Regel am Abend eingestellt ***


6. Juni

„… sei bereit …“

aus: Wo wir dich loben 224: 

Wo Drachen fliegen weht der Wind

 



wenn

des

Aufbruchs

Winde

wehn

 

sei

bereit

 

auf

Häuserwänden

Lebensworte

stehn

 

sei

bereit

 

wenn

frische

Luft

durch

Lungen

fließt

 

sei

bereit

 

das

Grün

aus

allen

Knospen

sprießt

 

sei

bereit

 

brich

mit

auf

 

nimm

deine

Träume

 

wie

Beine

in

die

Hand

 

lies

wachen

Auges

 

die

Worte

an

der

Wand

 

füll

dir

die

Lungen

 

ein

göttlich

Atemzug

 

Zeichen

der

Hoffnung

 

erblühn


mehr

als

genug

 

leg

ab

 

die

Müdigkeit

 

das

Trauerkleid

 

sei

bereit

 

dass

ER

befreit


dich


„… sei bereit …“ 


5. Juni

„… und fließ in unsre Träume ein…“

aus: Wo wir dich loben 157: 

Ich frag mich manchmal: Bist DU!, Gott?




Träume

sind


wie

ein

Nichts

 

sind

Bilder

unserer

Seele


bewahren

alles

 

Träume

sind

ein

Rückwärts

 

sind

doch

auch

Flucht

nach

vorn

 

plagen

manchmal

 

liegen

selbst

am

Tag

danach

 

schwer

als

Alp

 

auf

ungeschützter

Seele

 

komm

Heiliger

Geist


fließ

in

unsre

Träume

ein

 

damit

dein

Feuer

wegbrennt


den

Schmerz


und


das

Versagen

 

komm

Heiliger

Geist


fließ

in

unsre

Träume

ein

 

damit

dein

unbändiger

Sturm


unsere

Flügel

spannt

 

und

wir

uns


federleicht


in

weite

Horizonte

heben

 

komm

Heiliger

Geist


fließ

in

unsre

Träume

ein

 

damit

unsere

Worte


angerührt

wie

von

Feuerzungen

 

träumend

und

wachend

 

von

dem

sprechen


was

an

geglücktem

Leben

möglich

 

träume

uns

Heiliger

Geist

 

mache

leicht

 

unsere

Tage

 

unsere

Lasten

 

durchwebe


unsere

Gedanken

Hoffnungen

Visionen

 

mit

deiner

ewigen

Sehnsucht

 

nach

Frieden

und

Glück


 „… und fließ in unsre Träume ein…“


4. Juni

„… weicht die Angst …“

aus: Wo wir dich loben 88: Wind kannst du nicht sehen

 



sind

so

viele

Ängste

 

machen

dich

ganz

klein

 

lehren

dich

dass

Sorge

größer

scheint

zu

sein

 

als

dein

bisschen

Hoffnung

dass

alles

besser

werde

 

müder

Schritt

schleppt

dich

über

dunkle

Erde

 

doch

Ängste

müssen

weichen

 

wenn

ER

das

Wort

des

Lebens

spricht

 

es

soll

dich

neu

erreichen

 

aus

Dunkel

werde

Licht

 

fühl

doch

kleine

Hoffnung

wird

unversehens

groß

 

Schritte

werden

fester

endlich

gehst

du

los

 

lässt

dich

nicht

mehr

kleiner

machen

als

dich

Gott

bestimmt

 

so

groß

ist

keine

Angst

dass

sie

dir

den

Atem

nimmt

 

in

dir

pulst

der

Schlag

des

Lebens

 

alles

was

aus

Lieb

gemacht

ist

niemals

vergebens


bunte

Gnade

macht

dich

stark

 

hebt

dir

deinen

Blick

empor

 

bricht

nun

an

ein

neuer

Tag

 

an

dem

Angst

gegen

Mut

verlor


 „… weicht die Angst …“


3. Juni

„… berühre mein mir verborgnes Ich …“

aus: Wo wir dich loben 72: 

Nimm du mich heiliger Atem

 



hör

nicht

auf

 

dich

der

Frage

zu

stellen

 

wer

bin

ich

 

auch

wenn

du

dir

 

auf

deinen

Wegen

 

immer

wieder

fremd

geworden

 

wage

es

erneut

 

nimm

SEINE

Hilfe

in

Anspruch

 

lass

dich

von

SEINER

Liebe

berühren

 

suche

keine

Antworten

 

lass

dich

finden

 

von

IHM

 

längst

hat

ER

dir

 

den

Weg

angelegt

 

Horizonte

in

Aussicht

gestellt

 

lehre

deine

Seele

 

den

Ruf

SEINER

Stimme

zu

vernehmen

 

damit

dein

verborgnes

Ich

 

ans

Licht

kommt

 

und

deine

Schritte

 

den

Geist

der

Freiheit

atmen

 

beginne

 

Antwort

zu

sein

 „… berühre mein mir verborgnes Ich …“


2. Juni

„… mit sanften zarten Händen …“

aus: Ev. Gesangbuch 556: 

Der Geist von Gott weht wie der Wind

 



nur

die

Hand

ist

stark

und

wendet

Not

 

die

sanft

bergen

kann

 

wie

ein

Zelt

aus

Schutz

 

das

die

Flamme

vor

dem

Erlöschen

hütet

 

nur

die

Hand

hilft

zum

Leben

 

die

zärtlich

über

Wunden

streicht

 

die

von

andren

Händen

grob

geschlagen

 

wie

ein

Darüberstreichen

über

all

den

Schmerz

 

der

von

unachtsam

Handelnden

 

der

Seele

zugefügt

 

als

ob

man

einem

Schmetterling

die

Flügel

ausreißt

 

die

helfende

Hand

hingegen

 

gibt

der

Seele

 

wieder

ihre

Flügel

zurück

 

sieh

deine

Hände

 

und

 

handle

 

im

Sinne

dessen

 

der

sie

dir

gegeben

 

als

er

dich

schuf

 

vergiss

nie

 

ER

hält

die

Welt

 

allen

Grobheiten

zum

Trotz

 

sanft

zärtlich

voller

Kraft

 

in

SEINER

Hand


 „… mit sanften zarten Händen …“


1. Juni

„… und erhellt die Zeit …“

aus: Ev. Gesangbuch 555: 

Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit

 



Sekunde

um

Sekunde


tickt

dem


sicheren

Ende

entgegen

 

Tag

um

Tag


vergeht


wird

manchmal

hinter

sich

gebracht

 

als

ob

wir

 

an

Augenblicken

 

einen

unbegrenzten

Vorrat

hätten

 

was

aber

not

tut

 

dass

uns

ein

Licht

die

Zeit

hell

macht

 

Zeiger

auf

der

Uhr

angeleuchtet

werden

 

damit

sie

uns

erinnern

 

an

den

Glanz

geschenkter

Zeit

 

und

wir

aufs

Neue

beschließen

 

die

Zeit


nicht

hinter

uns

zu

bringen

 

sondern


Gegenwart

zu

spüren

 

Zukunft

vor

uns

zu

haben

 

gelungenes

Leben

in

die

Scheunen

unserer

Vergangenheit

zu

sammeln

 

Sinn

zu

stiften

 

in

unseren

Worten

zu

wohnen

 

da

zu

sein

 

komm

Heiliger

Geist

 

in

dieser

kurzen

 

Spanne

zwischen

Werden

und

Vergehen

 

lass

uns

spüren

 

dass

es

uns

wirklich

gibt

 

damit

wir

einst

sagen

können

 

ich

war

da

 

ich

habe

echt

gelebt


 „… und erhellt die Zeit …“


31. Mai

„… wird Gottes Reich lebendig …“

aus: Ev. Gesangbuch 554: 

Der Geist des Herrn durchweht das All

 



 ach


Reiche


gab

es

schon

zu

viele

 

das

römische

 

und

das

babylonische

 

und

das

deutsche


das

auch

noch

zu

allem

Überfluss


durchnummeriert

wurde

 

und

da

waren

nicht

aller

guten

Dinge

drei

 

so

viele

Reiche

 

die

die

Menschen

am

Ende

 

arm

zurückgelassen

haben

 

bar

jeder

Hoffnung

 

dienten

die

Untertanen

 

vor

allem

 

als

Jubelmasse

 

als

Kanonenfutter

 

der

einzelne

zählte

nichts

 

des

Herrschers

Wille

alles

 

armselige

Reiche

 

oft

genug

den

Namen

nicht

wert

 

und

je

vollmundiger

die

Versprechen

 

desto

größer

am

Ende

 

die

Lügen

 

wie

gut

dass

der

EINE

 

von

seinem

Reich

 

nicht

tönt

 

sondern

in

Aussicht

stellt

 

dass

es

noch

aussteht

 

und

es

ein

zu

erbittendes

ist

 

dein

Reich

komme

 

sein

Reich

der

Liebe

 

in

dem

sich

alle

gelingen

 

und

die

Letzten

werden

die

Ersten

sein

 

am

Ende

das

einzige

Reich

 

das

niemanden

arm

zurücklässt

 

sondern

alle


mit

unvergänglichem

Leben


bereichert

 

komm

Heiliger

Geist


erfülle

uns

mit

Hoffnung

und

Kraft

 

damit

schon

jetzt

 

in

dieser

armen

Welt

               

SEIN

Reich

anbricht


 „… wird Gottes Reich lebendig …“


30. Mai

„… schenk uns Glaubensheiterkeit …“

aus: Ev. Gesangbuch 137: 

Geist des Glaubens Geist der Stärke

 



manche

denken


wenn

man

glaubt


habe

man

nichts

mehr

zu

lachen

 

weil

alles

was

Spaß

und

Freude

macht


verboten

sei

 

aber

das

stimmt

nicht

 

Glaube

recht

verstanden

 

lässt

mich

schmunzeln

 

über

manche

meiner

Torheiten

 

und

die

meiner

Zeitgenossen

 

Glaube

macht

mich

mild

 

im

Umgang

mit

den

anderen

 

und

mit

mir

selbst

 

im

Glauben

bin

ich

so

frei

 

ich

gebe

jedem

eine

Chance

 

und

noch

eine

 

und

mir

gleich

mit

 

es

ist

ein

feines

Lächeln

 

das

uns

erfüllt

wenn

wir

glauben

 

es

lässt

uns

tief

von

innen

heraus

strahlen

 

und

 

wir

wissen

dass

wir

nicht

Spaß

suchen

 

sondern

Sinn

 

wir

beantworten

die

Dinge

die

zum

Verzweifeln

sind

 

mit

einem

Dennoch-Trotzig-Lächeln

im

Blick

 

weil

wir

ahnen


dass

SEIN

Geist

 

unsere

Klage

 

in

einen

Reigen

verwandeln

kann

 

so

starten

wir

 

immer

wieder

 

vom

Grund

unseres

Glaubens

 

mit

Heiterkeit

im 

Herzen

 

himmelwärts


 „… schenk uns Glaubensheiterkeit …“


29. Mai

„… mach uns unverzagt …“

aus: Ev. Gesangbuch 136: 

O komm du Geist der Wahrheit




Angst

lähmt

 

Zweifel

bricht

Flügel

 

Misstrauen

trübt

den

klaren

Blick

 

zögerlich

geworden

verzagt

zaghaft

 

der

Kraft

des

eigenen

Schrittes

nicht

trauen

 

wer

befreit

das

ängstliche

Herz

aus

der

Enge

 

was

verbindet

die

gebrochenen

Schwingen

 

wer

stiftet

neues

Vertrauen

und

lässt

die

Augen

wieder

quellklar

sehen

 

was

macht

mutig

unverzagt

 

wer

setzt

neu

in

Bewegung

mit

festem

Schritt

auf

den

Weg

des

Friedens

 

ach

Heiliger

Geist

 

komm

doch

 

wenn

unsere

Appelle

nichts

mehr

fruchten

 

wenn

wir

müde

sind

von

unseren

Selbstaufforderungen

 

wenn

alle

gutgemeinten

Aufmunterungen

unser

taubes

Ohr

unser

schwaches

Herz

nicht

mehr 

erreichen

 

ach

Heiliger

Geist

 

komm

doch

 

mach

uns

unverdient

ganz

neu

 

wie

am

Morgen

unseres

Lebens

 

als

alle

Schritte


noch

Möglichkeiten

waren


 „… mach uns unverzagt …“


28. Mai

„… Glaubensflügel …“

aus: Ev. Gesangbuch 135: 

Schmückt das Fest mit Maien

 



die

Schwingen

der

Hoffnung

breiten

 

sich

erheben

 

fliegen

 

ein

wenig

über

dem

Gegebenen

 

unter

den

Flügeln

des

Glaubens

 

den

Aufwind

spüren

 

und

wie

sich


der

weite

Raum

auftut

 

Zuversicht

wächst

 

freie

Ebene

 

Leben

pur

 

ohne

Angst

vor

morgen

 

dass

wir

Schweres

nicht

ertragen

 

es

zieht

uns

manches

in

die

Tiefe

 

aber

unaufhaltsam

 

immer

neu

 

verleiht

uns

der

Glaube

Flügel

 

steigt

unser

Vertrauen

 

himmelwärts

empor


 „… Glaubensflügel …“


27. Mai

„… Erkenntnis …“

aus: Ev. Gesangbuch 134: 

Komm o komm du Geist des Lebens

 



sag

an


welche

Erkenntnis

hast

du

 

aus

all

dem

Chaos

Leben

 

gewonnen

 

ist´s

so


dass

du

weißt

dass

du

nichts

weißt

 

oder

trägst

du

zu

viel

Wissen

mit

dir

herum

 

von

dem

 

wie

grausam

 

wie

absurd

 

wie

gefährlich

 

dieses

Leben

sein

kann

 

sag

doch

 

welche

Erkenntnis


hast

du

dir


als

Schatz

erworben

 

vielleicht

auch

das

zage

Hoffen

 

dass

es

am

Ende

gut

wird

 

und

wenn

es

nicht

gut

ist

 

dann

kann

es

noch

nicht

das

Ende

sein

 

sprich

von

deiner

Erkenntnis

 

teil

sie

 

wie

einen

Bissen

raues

Brot

  

ein

Schluck

fließenden

Wassers

 

es

gibt

so

viele


auf

der

Suche

 

sprich

aus

was

du

erkannt

hast

 

damit

andere

teilhaben

können

 

komm

sag

an

 

die

Worte

deiner

Erkentnis

 

die

der

Geist


gerade

dir


gegeben

 

verschweig

dich

nicht


 „… Erkenntnis …“


26. Mai

„… die ganze weite Welt …“

aus: Ev. Gesangbuch 133: 

Zieh ein zu deinen Toren

 



nun

liegt

sie

wieder

da


in

Seufzen

und

in

Schmerzen

 

war

es

je

anders

 

nur

weil

wir

 

ein

paar

Jahrzehnte

 

wie

auf

einer

Insel

der

Ignoranz

lebten

 

die

ganze

weite

Welt

 

und

doch

so

eng

die

Herzen

 

vor

allem

derer

 

denen

es

eigentlich

so

gut

geht

 

und

die

dennoch


so

viel

Angst

haben

 

vor

dem

Leid

der

anderen

 

die

ganze

weite

Welt

 

Gottes

Welt

 

wenn

sie

nicht

zusammenrückt

und

einander

hilft

 

wird

sie

eng

und

ängstlich

 

dem

Untergang

geweiht

 

wir

werden

nur


gemeinsam

glücken


oder

gar

nicht

 

komm

Heiliger

Geist

 

verbinde

 

die

Herzen

 

miteinander

 

auf

der

ganzen

weiten

Welt


 „… die ganze weite Welt …“


25. Mai

„… Zeugen …“

aus: Ev. Gesangbuch 132: 

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen

 



 nun

haben

wir

tatsächlich

nichts

in

der

Hand

 

keine

Garantien


keine

Sicherheiten

 

außer

den

Berichten


der

Zeuginnen

und

Zeugen

 

von

der

Liebe

Gottes

ergriffene

Frauen

und

Männer

 

die

nicht

anders

konnten


als

davon

zu

künden

 

wie

Leben

auf

sie

zu

gekommen

 

im

Sohn

 

der

spricht

 

Fürchtet

euch

nicht

 

im

Geist

 

der

ihrer

Hoffnung

 

Worte

und

Flügel

verliehen

 

im

Vater

 

der

sie

täglich

neu


ins

Dasein

gerufen

 

was

sind

schon

Sicherheiten

 

was

taugen

schon

Garantien

 

verglichen

mit

der

ewigen

Botschaft

 

dass

gegen

all

den

Tod

 

Leben

möglich

ist

 

und

so

 

heben

selbst

wir

Zivilisations-Ängstliche


täglich

neu

 

das

Gesicht

in

den

herben

Wind

der

Zuversicht

 

werden

dabei

selbst

 

während

uns

die

Freiheit

der

Kinder

Gottes

 

um

Nase

Ohren

Mund

und

Herz

pfeift

 

zu

Zeuginnen

und

Zeugen


SEINER

Liebe


  „… Zeugen …“


24. Mai

„… mehr unsern Glauben immerfort …“

aus: Ev. Gesangbuch 131: 

O Heiliger Geist o Heiliger Gott




nur

ein

Sämlein

Hoffnung

 

kann´s

werden

groß

ein

Baum


Ausruhplatz

für

müde

Wanderer

 

nur

ein

Fünkchen

Glut

 

kann´s

werden

stark

ein

wärmend

Lager


für

Frierende

 

nur

ein

Wörtlein

Zuversicht

 

kann´s

werden

eine

Arche


für

Hoffnungslose

 

komm

Heiliger

Geist

mehr

unsern

Glauben

 

damit

wir

werden

 

frei

wie

ein

Baum


geschwisterlich

wie

ein

Wald

(Nazim Hikmet)

 

komm

Heiliger

Geist

mehr

unsern

Glauben

 

damit

das

Feuer

brennt

 

bis

jeder

vom

andern

die

Heiterkeit

kennt

(Thomas Felder)

 

komm

Heiliger

Geist

mehr

unsern

Glauben

 

damit

wir

wohnen

können

Wort

an

Wort

 

mein

liebstes

heißt

DU

(Rose Ausländer)

 

„… mehr unsern Glauben immerfort …“


23. Mai

„… die wir den Weg nicht wissen …“

aus: Ev. Gesangbuch 130: 

O Heilger Geist kehr bei uns ein

 



unsere

wohlvertrauten

Wege


unsere

ausgetrampelten

Pfade


selbst

unsere

Sackgassen


die

uns

trotz

allem

Sicherheit

gegeben

 

ab

und

an


sind

sie

uns

fremd

geworden

 

zu

viel

Routine


Unachtsamkeit

für

die

Wunder

am

Wegrand

 

zu

viel

abgenutzte

Pfade

 

stumpfgewordene

Schritte

 

unsere

Wege

 

zugestellt

ausweglos

unwegsam

 

wir

schleppen

uns

 

müssten

umkehren

 

neue

Wege

finden

 

aber

wohin

soll

es

gehen

 

dass

es

gut

geht

 

unser

Leben

 

unser

Weg

 

und

sind

so

viel

Schritte

schon

gegangen

 

und

wissen

doch

nicht

 

wie

es

mit

uns

weiter

geht

 

das

Leben

 

so

zum

Stillstand

gekommen

 

bleibt

noch

das

Gebet

 

Komm

Heiliger

Geist

 

lehre

uns

neu

zu

gehen

 

Schritte

hinein

ins

Vertrauen

 

„… die wir den Weg nicht wissen …“ 


22. Mai

„… Freudenschein …“

aus: Ev. Gesangbuch 129: 

Freut euch ihr Christen alle


  

Bild: Ernst Alt


besser


als

ein

Heiligenschein


ist

ein

Freudenschein

 

Heilige

sind

entrückte

ferne

unerreichbare

Vorbilder

 

Freudige

sind

uns

ganz

nah

 

mit

beiden

Beinen

auf

der

Erde

 

einladend

in

ihrem

ungetrübten

Lachen

 

als

sie

noch

unter

uns

gewöhnlichen

Erdlingen

lebten

 

hätten

sich

viele

Freudige

nie

vorstellen

können

 

dass

man

sie

posthum

zu

Heiligen

erhebt

 

ich

denke

da

beispielsweise

an

Bruder 

Franz


der

mit

einem

toten

Holz


die

Fidel

spielt


und

dazu

hüpft

tanzt

 

und

um

ihn

her

springt

das

Licht


auf

und

ab

 

wirbelt

wild

um

seinen

Kopf

 

als

wär´s

ein

Freudenschein

  

als

wollt

es

sagen

kommt 

ihr 

Erdlinge


vergesst 

für 

ein 

paar 

Sprünge 

lang


eure 

Sorgenschwere


und 

tanzt 

den 

heil´gen 

Tanz


zu 

lebendigen

Tönen


die

entlockt

aus

totem

Holz


euch

fühen


in 

den

Freudenschein 


„… Freudenschein …“

  

21. Mai

„… Lebenszeit …“

aus: Ev. Gesangbuch 128: 

Heilger Geist du Tröster mein




dieses

geschenkte

Gut


so

kostbar

zerbrechlich

 

und

merken´s

oft

erst


wenn´s

uns

aus

den

Händen

rinnt

 

dieses

anvertraute

Glück

 

sein

zu

dürfen

 

und

haben´s

manchmal

totgeschlagen

 

gefüllt

mit

Jammern

über

Bagatellen

 

rückt

uns

erst

kostbar

ins

Bewusstsein


wenn

es

schwindet

 

diese

kurze

lange

Spanne

 

zwischen

werde

und

vergehe


ach

komm

Heiliger

Geist

 

mache

uns

geistesgegenwärtig

 

damit

wir

hier

sind

 

wirklich

anwesend

 

leben

 

jetzt

 

mitten

im

Segen


 „… Lebenszeit …“


20. Mai

„… der neue Bund …“

aus: Ev. Gesangbuch 127:

Jauchz Erd und Himmel juble hell




Bundesrepublik 


zusammengewürfelte

Bundesländer

mit

je

eigenen

Interessen

und

unsinnigen

Alleingängen

 

Bundesliga


Zweckgemeinschaft

mit

manchmal

unlauterem

Wettbewerb

bei

dem

das

Kapital

immer

mehr

ins

Zentrum

rückt

 

Bundeswehr


möglicherweise

nötige

Institution

von

bewaffneten

Menschen

mit

strenger

Hierarchie

und

zuweilen

blindem

Gehorsam

taubem

Blick

 

der

neue

Bund

hingegen

 

jahrtausendlanges

Projekt

Gottes

 

aber

immer

wieder

torpediert


von

geistlich

geistlosen

Alleingängen

Einzelner

oder

Gruppen

oder

Konfessionen

oder

Kirchen

oder

 

der

neue

Bund

 

spielerisch

mitreißende

Aktion

Gottes


voller

Wind

und

Wärme

 

aber

ausgebremst

von

auf

sich

selbst

Fixierte

die

den

Geist

in

Buchstabe

und

Gesetz

einschließen

wollen

 

der

neue

Bund

 

Symbol

des

friedvollen

Aufbruchs

Gottes


sanft

gleitend

wie

der

Flügelschwing

einer

Friedenstaube

 

aber

unterwandert

von

dem

Selbsterhaltungstrieb

der

Macht-

und

Würdenträger

 

die

in

verkrusteten

Strukturen

das

Kreuz

wie

ein

Schwert

führen

 

ach

komm

Schöpfer

Geist

 

damit

wir

nicht

der

Welt

gleich

 

deinem

Aufbruch

im

Wege

stehen

 

mach

uns

neu

 

zu

Menschen

aus

Fleisch

Blut

und

Liebe


 „… der neue Bund …“


19. Mai

„… und meiden der Seelen Schad …“

aus: Ev. Gesangbuch 126: 

Komm Gott Schöpfer Heiliger Geist

 


Foto: Uwe Krauß


in

dir

tief

drinnen

 

ist

der

Lichtraum

deiner

Seele

 

unversehrt

unbeschadet

heil

 

lass

nicht

zu


dass

deine

Seele

Schaden

nimmt

 

meide


Heilsversprecher

Seelenfänger

Ideologen

 

gewähre

nur

deinen

Vertrauten


den

Zugang

zu

diesem

Raum

 

deinem

selbstgewählten

Du

 

ein

Mensch


der

es

gut

mit

dir

meint

 

ein

Schöpfer


der

dich

vorbehaltlos

liebt

 

ein

Sohn


der

dich

bedingungslos

erlöst

 

ein

Heiliger

Geist


der

deinen

Funken

neu

entzündet

 

damit

du

immer

wieder

 

in

der

Kälte

dieser

Welt

 

Feuer

und

Flamme

sein

kannst


 „… und meiden der Seelen Schad …“


18. Mai

„… ritterlich …“

aus: Ev. Gesangbuch 125: 

Komm Heiliger Geist Herre Gott



sich

ehrenhaft

erweisen

und

niemals

ein

Betrüger

sein

 

wenn

es

sein

kann


mit

offenem

Visier

 

wenn

es

sein

muss


mit

geschlossenem

 

den

Ehrenkodex

nicht

verachten

 

und

wenn

es

die

Situation

erfordert

 

nachdem

man

mit

Drachen

und

Ungeheuern

gekämpft

 

auch

einmal

kleinen

Prinzessinnen

die

Nase

putzen

 

mit

dem

Taschentuch

das

gerade

noch

von

ritterlicher

Hand

aufgefangen

wurde

 

vor

der

Berührung

mit

dem

schmutzigen

Boden

 

mit

wahrhaft

ritterlicher

Gesinnung

 

gehaltvoll

und

geisterfüllt

 

reden

und

handeln

 

unsere

aus

den

Fugen

geratene

Welt

 

braucht

so

sehr

die

Ritter

des

Alltags

 

die

sich

nicht

zu

schade

sind

 

sich

aufrecht

in

den

Kampf

zu

stürzen

 

für

das

Wahre

Gute

Edle


 „… ritterlich …“


17. Mai

„… nicht verzagen …“

aus: Ev. Gesangbuch 124: 

Nun bitten wir den Heiligen Geist

          



wie oft hörst du verzage nicht

als ob in eigner Macht das stünde

als gäb´s die Bosheit nicht und Sünde

als droht kein Dunkel wär nur Licht

 

doch muss man´s bald erleiden bitter

wenn man loszieht voller Mute

und kämpfen will für´s wahrhaft Gute

da ziehen auf Blitz Donner und Gewitter

 

plötzlich steht man alleine da

und Angst und Furcht sind die Begleiter

da ist nichts mit unverzagt und heiter

ein Kämpfer lebt stets in Gefahr

 

die edlen Ideale zu verlieren

nur noch die eigne Haut zu retten

das tapfre Ich spürt seine Ketten

kein aufrecht Gang kniet es auf allen Vieren

 

und bittet betet klagt und preist

zu Gott dem Kampf und Engagement gefällt

und der den Hoffnungslosen wieder auf die Füße stellt

Herr, schicke mir den Heil´gen Geist!

 

und Gott spricht: 

Mein Kind auf wage es erneut

befreit von deiner Sicht der Dinge

vertraue mir auf dass gelinge

die gute Tat für Welt und Leut

 

hör mir gut zu verzage nicht

ich bin dein Gott an deiner Seite

als Heili´ger  Geist bin dein Geleite

in meinem Namen bist du Licht 


„… nicht verzagen …“ 

 
 
 
 
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